Martina Hingis: «Heute sehe ich einiges mit ganz anderen Augen»

Vor zwanzig Jahren gewann Martina Hingis in Wimbledon als erste Schweizerin ein Grand-Slam-Turnier im Einzel. Noch heute gehört die 36-Jährige im Doppel zu den Weltbesten.

1996, im Alter von nur 16 Jahren, wird Martina Hingis die jüngste Nummer1 der Tennis-Geschichte. Schon damals tritt sie selbstbewusst auf und äussert ihre Meinung furchtlos und ungefiltert. Doch Hingis lässt sich nicht verbiegen. Mehrmals unterbricht sie ihre Karriere, kehrt aber immer wieder zurück. «Das hier war schon immer meine Welt», sagt sie auf der Terrasse der Players Lounge in Wimbledon. Seit 2013 spielt sie nur noch Doppel, aber noch heute ist ihr Talent unerreicht. Wer sieht, wie sie den Ball mit Leichtigkeit behandelt, virtuos verteilt und wie sie am Netz die Volleys abtropfen lässt, und dabei eine sichtbare Freude am Spiel ausstrahlt, der kann verstehen, wieso sie noch heute Menschen überall auf der Welt in ihren Bann zieht. Martina Hingis über die Achterbahnfahrt ihres Lebens, ihre Kindheit, Träume und Ambitionen.

Martina Hingis, Sie besorgten sich im Souvenir-Shop Geschenke für Freunde und Familie. Wie reagieren die Menschen, wenn dort eine Wimbledon-Siegerin auftaucht?
Martina Hingis: Es ist für mich heute anders. Ich komme mit einem anderen Blickwinkel hierher, weil ich nur noch Doppel spiele. Als Einzel-Spielerin bist du viel gestresster. Ich habe viel mehr Zeit, um mich auf der Anlage umzusehen. Vorher konnte ich das nicht. Die Kleinen kennen mich nicht einmal mehr, darum kann ich es heute mehr geniessen. Wenn Roger Federer hier rumläuft, wird er viel mehr belagert.

Sie bleiben tatsächlich unerkannt?
Bis die Leute merken, dass ich es bin, bin ich schon wieder weg. Wenn ich an einem spielfreien Tag hier bin, ein Kleid und Sonnenbrille statt das Tennisröckchen trage, überlegen sich die Leute zwei Mal, ob ich es wirklich bin. Aber klar, als ich im Shop war, wollte dann doch der eine oder andere ein Foto mit mir machen.

Eines der berühmtesten Bilder von Ihnen hängt bei Gate13 und zeigt Ihren Jubel nach dem Wimbledon-Sieg 1997. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie daran denken?
Es sorgt schon auch noch ein wenig für Gänsehaut. Damals hatte ich vor Paris 37 Matches in Folge gewonnen, verlor aber den Final. Darum wollte ich den Sieg in Wimbledon noch mehr. Dass ich mich Mitglied des All England Clubs nennen darf, erfüllt mich mit Stolz.

Sie waren damals erst 17 Jahre alt und die erste Schweizerin, die ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnten. Kann man das in diesem Alter überhaupt einordnen?
Es ist unmöglich, zu verstehen, was das bedeutet. Ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukommt. Damals hatte ich aber auch kaum Zeit, diesen Erfolg zu geniessen, oder darüber nachzudenken. Ich hatte zwar ein paar Tage frei, aber dann ging es schon weiter und die nächste Gegnerin kam, die mich schlagen wollte. Also habe ich einfach den Moment genossen. Denn in Wimbledon zu gewinnen und am Champions Dinner teilnehmen zu dürfen, ist für jeden Tennisspieler ein Traum.

Haben Sie damals mit Pete Sampras getanzt, dem Sieger bei den Herren?
Nein, leider nicht. Der Tanz wurde ja schon viel früher (1976, Anmerkung der Redaktion) abgeschafft. Viel mehr ist mir in Erinnerung geblieben, wie ich am Sonntag mit meiner Mutter in der Stadt, in einem der grossen Londoner Warenhäuser – ich glaube, es war im Harrods – ein Kleid aussuchen ging. Das war eine wunderbare Erfahrung.

Der grösste Luxus, den ich mir leiste, sind meine Pferde. Ich habe zwar eine Vorliebe für italienische und französische Designer, aber ich kaufe auch in Outlet-Läden ein. Ein Kleid muss nicht immer 2000 Franken kosten

Kleider, Handtaschen, Pferde: Was bedeutet Ihnen eigentlich Luxus?
Der grösste Luxus, den ich mir leiste, sind meine Pferde. Aber klar, ich gehe mit meiner Doppelpartnerin Latisha Chan gerne einmal einkaufen. Wir mögen beide Kleider und Handtaschen. Ich habe eine Vorliebe für italienische und französische Designer. Ich kaufe aber auch in Outlet-Läden ein. Dort gibt es tolle Sachen für 150 Dollar. Ein Kleid muss nicht immer 2000 Franken kosten.

Wenn man die Bilder von 1997 mit jenen von heute vergleicht, hat man das Gefühl, Sie seien austrainierter als damals. Stimmt das?
Das finde ich immer so gemein (lacht herzhaft). Natürlich sehe ich den Unterschied, ich bin ja nicht blind. Aber ich war auch damals mega fit, ich habe ja auch doppelt so viel trainiert. In diesem Alter hat man eben Pausbacken und etwas Babyspeck. Heute wiege ich vielleicht drei Kilogramm weniger, aber der Körper ist heute auch ganz an- ders, er entwickelt sich.

Leben Sie also bewusster?
Zwar habe ich damals mehr gegessen, aber auch viel mehr verbraucht. Jetzt nehme ich am Morgen einen Kaffee und ein Gipfeli, je nach Lust und Laune. Abends esse ich keine Kohlenhydrate mehr. Ich kann einfach nicht mehr drei Mal am Tag schwere Sachen essen, einmal reicht völlig aus. Im Doppel ist es auch viel wichtiger, dass du leicht und schnell bist. Generell sind die Spieler heute viel definierter und leichter. Das sieht man auch bei Roger, Nadal und Murray, oder Timea Bacsinszky: Sie ist wie ein Schmetterling, fit und schnell auf den Beinen. Bei mir ist es so, dass ich nach all diesen Jahren weiss, was gut für mich ist. Im Alter wird man schliesslich gescheiter.

Wie meinen Sie das?
Ich weiss, wo meine Grenzen sind. Ich renne nicht einem Ball hinterher, den ich nicht mehr erreichen kann. Dieses Gespür habe ich. Letztlich ist es auch eine Intelligenzfrage. Das sieht man auch bei Roger: Er ist immer in Balance. Es gibt Verrückte wie Kyrgios oder Monfils, die Schläge auspacken, bei denen ich mir das Handgelenk brechen würde. Aber sie sind beide oft verletzt. Die Besten können ihren Körper besser einschätzen, das ist der Unterschied .

Mir wird es schnell langweilig. Es hat mich immer schon rausgezogen in die weite Welt. Neue Orde, neue Menschen, das inspiriert mich. Andere bleiben lieber zu Hause und haben nicht so sehr den Drang, die Welt zu erforschen

Sie hatten in Ihrer Karriere immer wieder Unterbrüche, was hat Ihnen gefehlt, als Sie nicht mit dem Tennis-Zirkus um die Welt reisten?
Auch in der Zeit, in der ich nicht gespielt habe, lag ich nicht einfach auf der faulen Haut herum, sondern habe fürs Fernsehen kommentiert oder als Coach gearbeitet. Mir wird es schnell langweilig. Es hat mich immer schon rausgezogen in die weite Welt. Wenn ich drei Wochen zu Hause war, habe ich gedacht: Ich muss wieder verreisen. Neue Orte, neue Menschen, das inspiriert mich. Andere bleiben lieber zu Hause und haben nicht so sehr den Drang, die Welt zu erforschen.

Welches Land oder welchen Kontinent würden Sie gerne bereisen?
In Afrika war ich noch nie! Leider hat es bisher noch nicht geklappt. Auch in Südamerika war ich noch nicht an vielen Orten: Argentinien zum Beispiel. Oder gerade habe ich das Gefühl, dass sehr viele Schweizer nach Peru gehen. Machu Picchu würde ich sehr gerne einmal sehen. Ohnehin bin ich ein sehr naturverbundener Mensch und ziehe die Wildnis den Grossstädten vor.

Haben Sie neben der Schweiz noch andere Lieblingsorte?
Jeder Ort gibt dir etwas anderes. Meine Mutter hatte früher immer die Rollerblades dabei. In Perth sind wir damit am Swan River und in Melbourne dem Yarra River entlang gefahren. Dort gefällt mir auch der Botanische Garten. Kürzlich war ich in Eastbourne. Es hat Klippen, grüne Wiesen und Hügel. Bei dieser Aussicht hast du das Gefühl, du seist in einer anderen Welt. Die frische Luft, das Meer, das gibt mir extrem viel Energie. Ich renne zwar nicht so gerne, aber dort geniesse ich es, wie auch hier in Wimbledon im Park. Ich sage dann immer: Jetzt habe ich mir ein Stückchen Schokolade verdient (lacht).

Sie sind in einem ländlichen Gebiet aufgewachsen. Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Kindheit?
Das Rheintal ist Natur pur. Es hat alles, was die Schweiz ausmacht. Wenn du die Türen und Fenster öffnest, hast du Berge, Seen und Wälder. Du kannst joggen, wandern, biken oder mit den Inlineskates dem Rheindamm entlangfahren. Sowieso habe ich dauernd Sport gemacht. Diese endlosen Weiten, das ist grossartig, auch zum Reiten.

In de Tenniswelt habe ich mir Respekt erarbeitet. Darum sage ich auch: Ich werde dieser Welt verbunden bleiben. Hier habe ich meinen Platz, einen gewissen Rang und meinen Namen

Sie waren schon als junge Frau sehr zielstrebig und erfolgreich. Sehen Sie es als Kompliment, wenn man Sie als Karriere-Frau bezeichnet?
Das hängt sehr stark davon ab, in welchem Umfeld du dich bewegst. In der Tenniswelt habe ich mir diesen Respekt erarbeitet. Darum sage ich auch: Ich werde dieser Welt verbunden bleiben. Hier habe ich meinen Platz, einen gewissen Rang und meinen Namen.

Fehlt Ihnen diese Anerkennung und Wertschätzung in der Schweiz?
Diese Frage habe ich schon 120 Mal beantwortet. In dem Umfeld, in dem ich mich bewege, werde ich geschätzt. Es geht mir gut. Ich freue mich immer darauf, nach Hause zu kommen. Dann kann ich durchschnaufen, ankommen, die eigenen Sachen benutzen. In der Schweiz habe ich meine Freundinnen, meine Pferde, meine Eltern. Ich bin wirklich zufrieden. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Haut. Heute sehe ich einiges auch mit ganz anderen Augen.

Haben Sie noch Freundinnen aus der Kindheit und Jugend?
Nein, eigentlich nicht, weil ich nicht mehr in der Region wohne. Meine Freundin, wo ich die Pferde habe, kenne ich schon seit 15Jahren. Ich musste mich immer mal wieder neu integrieren, weil wir oft umgezogen sind: Schindellegi, Feusisberg, Wollerau. Dort habe ich mir nun ein Umfeld aufgebaut. Dass meine Mutter dort ihre Tennisschule hat, hilft natürlich.

Ist es Ihnen manchmal nicht schwergefallen, sich immer wieder ein neues Umfeld aufzubauen?
Es ist doch für alle Menschen so. Haben Sie zehn Kollegen, mit denen Sie dauernd in den Ausgang gehen? Ich bin ja nicht oft zu Hause, das macht es schwierig, Freundschaften zu pflegen. Ich habe meine Eltern und zwei, drei sehr gute Freunde, auf die ich mich verlassen kann. Aber eigentlich ist das hier meine Welt, das Tennis. So war es schon immer. Meine Freundschaften habe ich schon von Junioren-Zeiten. Anna Kurnikowa zum Beispiel sehe ich jeweils, wenn ich in Miami bin. Es ist heute anders, das ist klar, auch mit Iva Majoli oder Anke Huber, mit denen ich mich sehr gut verstehe. Wir sehen uns zwar nicht oft, aber dafür ist die Freude am Wiedersehen umso grösser.

Das Frauen-Tennis ist einseitiger geworden, monotoner. Es geht nur noch darum, noch härter auf den Ball zu schlagen und schnell an die Spitze zu kommen, das ist falsch

Viele Beobachter behaupten, dem Frauen-Tennis fehle es derzeit an Persönlichkeiten und es stehe darum im Schatten des Männer-Tennis. Teilen Sie diese Einschätzung?
Zu meiner Zeit war es eher umgekehrt. Wir hatten die Williams-Schwestern, Davenport, Capriati oder Anna Kournikowa. Jeder wollte sie mal sehen, sie war eine Augenweide. Und wenn wir im Doppel zusammen spielten, hatten wir schon einmal die männlichen Zuschauer auf unserer Seite (lacht). Das ist wie bei Scharapowa. Sie wollen auch alle einmal sehen. Es war damals sicher farbenfroher. Das Frauen-Tennis ist einseitiger geworden, monotoner. Es geht nur noch darum, noch härter auf den Ball zu schlagen und schnell an die Spitze zu kommen, das ist falsch.

Wessen Fehler ist das?
Jener der Trainer, die den Mädchen das Tennis beibringen. Tennis ist immer noch ein Spiel und kein Job. Ich hingegen habe Tennis viel mehr gespielt. Ich war auch dazu gezwungen, weil ich nicht so viel Kraft hatte wie Serena und Venus Williams oder Lindsay Davenport, also musste ich einen anderen Weg finden. Aber das musste ich schon von klein auf, weil ich sowieso immer fünf Jahre jünger war als alle anderen.

Glauben Sie, dass man mit diesem Tennis noch Erfolg haben kann?
Auf jeden Fall! Das sieht man ja bei Timea Bacsinszky. Sie spielt auch einmall einen Stoppball, mal einen Winkelschlag, variiert mit dem Tempo, oder setzt einmal einen kurzen Schlag an. Damit haben viele ihre Mühe. Und darum schaue ich ihr auch so gerne zu. Der Schlüssel für sie ist aber auch, dass sie absolut austrainiert ist.

Und wie sehen Sie die Situation von Belinda Bencic?
Für mich ist es schwierig zu beurteilen. Ich weiss ja nicht, wie sich ihr Handgelenk anfühlt. Sie braucht jetzt einfach Zeit, um die Verletzung ausheilen zu lassen, dabei kann ich ihr nicht helfen. Für sie ist es sicher nicht einfach, dass sie nicht in Wimbledon spielen kann.

Hat Bencic Fehler gemacht; zu viel trainiert, oder zu viele Turniere gespielt?
Auch das ist schwierig zu sagen. Wenn es gut läuft und du gewinnst, willst du das Momentum nutzen, auch wenn du merkst, dass es zu viel werden könnte. Es geht darum, einen guten Mittelweg zu finden. Man will diesen Fehler unbedingt vermeiden, und dann macht man ihn vielleicht trotzdem.

Roger Federer hat vor einem Jahr die Notbremse gezogen und gleich für mehrere Monate pausiert.
Er liebt das Tennis und betreibt auch einen sehr grossen Aufwand. Man merkt, dass er das gerne macht und es für ihn kein Opfer ist, sondern eine Investition in seine Karriere. Dazu kommt, dass er mit seinem Team sehr gut organisiert ist.

Roger Federer liebt das Tennis und betreibt einen sehr grossen Aufwand. Man merkt, dass er das gerne macht und es für ihn kein Opfer ist, sondern eine Investition in seine Karriere

Zurück zu Ihnen: Mit Jamie Murray haben Sie einen neuen Partner im Mixed-Doppel. Wie kam es dazu?
Zuerst musste ich noch mit Leander (Paes, früherer Doppelpartner, Anm. d. Red.) reden. Ich fange nichts Neues an, bevor ich nicht mit ihm geredet habe. Ihm am Telefon zu sagen, dass es vorbei ist, war sehr schwierig für mich. Es ist ja nicht ein Entscheid, der von einem Tag auf den anderen fällt. Aber wenn wir ehrlich sind, hat es in den letzten Monaten nicht mehr so gut funktioniert. Dann muss man auch sagen: Es ist nicht mehr so, wie es einmal war, und die Konsequenzen ziehen.

Und wie kamen Sie auf Murray?
Ich habe immer den einen oder anderen Namen im Hinterkopf. Natürlich hatte ich bei ihm für Wimbledon auch einen Hintergedanken. So haben wir schon einmal das Publikum sicher auf unserer Seite (lacht). Ich freue mich enorm und verspüre einen Nervenkitzel, weil ich weiss: Wir haben eine gute Chance auf den Turniersieg.

Viele Ihrer ehemaligen Gegnerinnen haben inzwischen Kinder. Mit Viktoria Asarenka und bald auch Serena Williams reisen zwei Spitzenspielerinnen als Mütter um die Welt. Freut Sie das?
Ich bin nicht in der Situation, darüber zu reden (lächelt). Vom Finanziellen her ist es sicher einfacher geworden, weil das Preisgeld höher ist. Aber ob es einfacher geworden ist, mit Kindern herumzureisen, weiss ich nicht. Kim Clijsters hat drei von vier Grand-Slam-Titeln als Mutter gewonnen. Aber viele Beispiele von Spielerinnen, die nach der Geburt der Kinder noch so erfolgreich waren wie zuvor, gibt es nicht. Darum bin ich sehr gespannt, wie es bei Asarenka und Williams laufen wird.

Können Sie sich vorstellen, selber einmal eine Familie zu gründen?
Das ist irgendwann sicher ein Thema. Ich hab auf jeden Fall sehr gerne Kinder. Ich spiele auch sehr gerne mit den Kindern in Mamas Tennisschule in Wollerau. Ob ich mir vorstellen kann, wie sie als Coach zu arbeiten? Nach den ganzen Reisen in den letzten vier Jahren denke ich mir manchmal schon: Irgendwann hast du es auch gesehen.

Martina Hingis

Mit 22 Grand-Slam-Titeln (5 im Einzel, 12 im Doppel, 5 im gemischten Doppel) ist Martina Hingis die erfolgreichste Schweizer Tennis-Spielerin der Geschichte. Während 209Wochen führte sie die Einzel-Weltrangliste an, im Doppel während 67Wochen. Hingis hat bisher 103 Titel gewonnen, 43 im Einzel, 60im Doppel mit 37 verschiedenen Partnerinnen. Alleine in diesem Jahr hat sie mit der Taiwanerin Yung-Jan Chan (27), Spitzname Latisha, fünf Titel gewonnen. Martina Hingis hat bisher knapp 24Millionen Dollar Preisgeld verdient. 2002 beendet sie im Alter von 21Jahren wegen Fussproblemen die Karriere erstmals, kehrt aber 2006 zurück und schafft es noch einmal in die Top Ten der Weltrangliste. 2007 wird sie in Wimbledon positiv auf Kokain getestet und für zwei Jahre gesperrt. Sie bestreitet den Konsum, tritt aber erneut zurück. 2013 wird sie in die Hall of Fame aufgenommen und kehrt im Doppel zurück. Vor einem Jahr gewinnt Hingis in Rio de Janeiro mit Timea Bacsinszky Olympia-Silber in Rio de Janeiro. Hingis lebt in Wollerau und Saddlebrook, Florida.

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